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Forschung im Nationalpark Berchtesgaden

Forschung ist eines der übergeordneten Ziele in einem Nationalpark. Sie trägt dazu bei, Vorgänge in der Natur besser zu verstehen. Aus den Erkenntnissen der Forschung lassen sich Hinweise für einen besseren Schutz von Pflanzen und Tieren sowie für eine naturverträglichere Nutzung von Landschaften außerhalb des Nationalparks ableiten. Der Nationalpark Berchtesgaden wirkt somit weit über seine Grenzen hinaus. Wir unterscheiden zwischen Forschung im engeren Sinne und langfristiger Umweltbeobachtung (Monitoring).

 

Forschung in engerem Sinne (Ökosystemforschung)

Ökologische Forschung oder Ökosystemforschung dient der Aufklärung und Quantifizierung ökologischer Zusammenhänge und der Entschlüsselung von Ursache-Wirkungsbeziehungen zwischen den Systembestandteilen. Forschungstätigkeit basiert auf klaren Fragestellungen und i.d.R. auf Arbeitshypothesen, die es im Rahmen des Vorhabens zu bestätigen oder zu widerlegen gilt.

 

Ökologische Forschung kann sich auch über nur kurze Untersuchungszeiträume erstrecken. Die Methodenauswahl ist innovativ, d.h. neben der Anwendung und Absicherung bereits eingeführter Methoden geht es wesentlich auch um die Entwicklung neuer Methoden (Nationalparkplan, S. 158).

 

Langfristige Umweltbeobachtung (Monitoring)

Umweltbeobachtung ist als ein Teilbereich der Forschung zu betrachten. Umweltbeobachtung ist im Gegensatz zur Forschung im engeren Sinne langfristig angelegt. Sie basiert hinsichtlich der von ihr behandelten Fragestellungen und der Methodenauswahl auf den Resultaten der Ökosystemforschung, d.h. sie verfolgt, wie sich Beziehungen zwischen Systembestandteilen qualitativ und quantitativ über einen längeren Zeitraum hinweg entwickeln, sie versucht diese Entwicklungen zu interpretieren und zu ermitteln, mit welchen Konsequenzen diese verbunden sind.

 

Vor dem Hintergrund langfristiger Untersuchungszeiträume stellt Umweltbeobachtung spezifische Anforderungen an die Auswahl der Beobachtungsmethoden.

 

Diese sollten:

  • bereits praxiserprobt,
  • gut standardisierbar,
  • auch langfristig finanzierbar sowie
  • schonend und reproduzierbar sein, d.h. Probenahmen sollten die Voraussetzungen für nachfolgende Probenahmen nicht grundlegend verändern (Nationalparkplan, S. 168).

 

Weitere Informationen zur Forschung im Nationalpark Berchtesgaden sind im Nationalparkplan niedergeschrieben, insbesondere in den Kap. 6 und 11.

 

 

Ihr Ansprechpartner

Frau Annette Lotz

 



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