• © Nationalpark Berchtesgaden
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Laufkäfer auf Sonderstandorten

Im Projekt V52 untersucht die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) die Laufkäferfauna von Sonderstandorten in Wäldern nach Art. 13d BayNatschG (Moore, Au- und Bruchwälder, Block-, Hang- und Schluchtwälder, Trocken- und wärmeliebende Wälder, einschließlich der natürlicherweise waldfreien Bereiche). Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Moore, und hierbei wiederum der Lebensraum des prioritären Hochmoorlaufkäfers (Carabus menetriesi pacholei) der FFH-Richtlinie. Die Auswahl der Probeflächen erfolgt vorrangig in Naturwaldreservaten.

 

Da es im Hochgebirge zu einem vermehrten Auftreten bestimmter Sonderstandorte kommt, und Bayern eine besondere Verantwortung für den Erhalt alpiner Sonderstandorte in Deutschland hat, sollen auch Hochgebirgs-Lebensräume in das Projekt einbezogen werden.

 

Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung und dem Nationalparkdienst vorrangig im Bereich des Nationalparks Berchtesgaden. Für 2003 wurden schwerpunktmäßig repräsentative Hochlagenmoore (Hoch- und Niedermoore, 2 Flächen) und Wälder auf Blockstandorten (4 Flächen) ausgewählt. Die Untersuchungen auf Sonderstandorten in Wäldern des Nationalparks ergänzen jene von Förster aus den Jahren 1986/87, der überwiegend die zonalen Waldgesellschaften des Nationalparks laufkäferkundlich untersuchte und charakterisierte.

 

Projektleitung:

Ltd. FD Hans-Jürgen Gulder

 

Projektdurchführung:

Stefan Müller-Kroehling, Sachgebiet "Waldökologie und Waldschutz" der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

 



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