• © Nationalpark Berchtesgaden
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Flugstaubeintrag und Bodenbildung auf der Reiteralpe

Das Gebiet der Reiteralpe ist Schwerpunkt eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unter dem Titel „Flugstaubeintrag und seine Wirkung auf die Bodenbildung im waldfreien Karst der Nördlichen Kalkalpen“ geförderten Forschungsprojektes.

 

Die Untersuchungsgebiete liegen in den alpinen bis nivalen Höhenstufen der Nördlichen Kalkalpen (Wettersteingebirge, Karwendelgebirge, Reiteralpe / Berchtesgadener Alpen). Dort existieren auf verkarsteten Kalken unterschiedliche Entwicklungsstufen von humusreichen Böden sowie verbraunte und braune Bodentypen. Alle Böden, besonders die braunen Varianten, weisen Bestandteile auf, die auf dem Einfluss von Flugstäuben basieren. Aus diesem Sachverhalt resultieren als Forschungsschwerpunkte die rezente Flugstaubdynamik und die dadurch beeinflußte Bodengenese auf Kalkgestein.

Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Bodenbildung der letzten 10 000 Jahre durch Flugstäube aus dem zentralalpinen Bereich und aus weiter entfernten Gebieten bis hin zu Stäuben aus der Sahara beeinflusst wird.

 

Die Ergebnisse wurden im Forschungsbericht 54 veröffentlicht.

 

Projektleitung:

Dr. Carola Küfmann, Institut für Geographie der LMU München

 



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